Kölner Bündnis gegen kommunalen Sozial- und Kulturabbau

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Kölner haben Finanzkrise noch nicht begriffen:

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Kölner haben Finanzkrise noch nicht begriffen:
Bedrohliche Folgen für die Stadt
Von Hans-Dieter Hey NRhZ-online

Offenbar geht die Stadt Köln bei der Bewältigung ihrer Finanzkrise den falschen Weg. Zu dieser erneuten, durchaus berechtigten Bewertung kam man in der Veranstaltung „Ratschlag gegen den Kahlschlag” am 5. Juli in der Alten Feuerwache. Eine andere Frage war, was man diesem Weg des Kaputtsparens des sozialen und der kulturellen Zusammenhalts in der Stadt entgegensetzen kann. Über gegenseitige Vorwürfe und Eröffnen sinnloser Nebenkriegsschauplätze einiger Beteiligter kam man dabei nicht immer hinaus. Das ließ gelegentlich die Ergebnisorientiertheit vermissen, zu denen die politischen Gegner allerdings fähig scheinen. Wie geht es also weiter? mehr... 

 

Ratschlag gegen den Kahlschlag, 5.7.2010

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Montag, 05.07.2010, 19:00 – 21:30 Uhr. Bürgerzentrum Alte Feuerwache. Wir informieren und diskutieren:

  • Überblick über die aktuelle Haushaltslage: Jörg Detjen/Claus Ludwig (Mitglieder des Rates der Stadt Köln, DIE LINKE.)
  • Einrichtungen und Organisationen erläutern, welche Folgen für sie die Kürzungen hätten
  • Wo ist unser Geld geblieben?
    • Kölner Skandale und Geldverschwendung: Werner Rügemer (Autor)
    • Umverteilung auf Bundesebene (angefragt sind Kollegen/innen vom DGB und von ver.di)
  • Alternativen zum Kahlschlag
... und vor allem beraten wir, was wir gegen den drohenden Kahlschlag tun können.Moderation: Fritz Bilz (Verein EL-DE-Haus), Marco Jesse (VISION), Anja Ritzen (SJD-Die Falken)
 

Kürzungspaket 2010/11, Erster Akt

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Jugendzentrums-TranspiOB Roters und Kämmerer Walter-Borjahns sprachen bei der Vorstellung der im Doppelhaushalt 2010/11 geplanten Kürzungen am 14. Juni davon, dass die „Einschnitte alle treffen“ würden, dass man „sozial ausgewogen sparen“ und „Strukturen nicht zerstören würde“. Das entspricht nicht der Wahrheit.
 

Aufruf des Kölner Bündnisses gegen Sozial- und Kulturabbau

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Demo am 9. Juni 2010Bei der Einbringung des Haushaltes erklärte Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln: „Unsere Stadt befindet sich in einer tiefgreifenden Finanzkrise von wahrhaft bedrohlichem Ausmaß für die Strukturen unserer Stadtgesellschaft!“ Der Stadt fehlen in diesem Jahr 453,7 Millionen Euro. Damit droht ein Kahlschlag bei sozialen und kulturellen Angeboten von katastrophalem Ausmaß. Die aktuelle Finanzkrise hat mehrere Ursachen: Bund und Land haben die Kommunen für eigene Sparaktionen missbraucht und missbrauchen sie weiter. Die Verlagerung von Aufgaben auf die Kommunen ohne angemessenen Finanzausgleich hat die Stadt Köln in den letzten Jahren Millionen gekostet. „Aber wir müssen uns auch an die eigene Brust klopfen. Für eine Reihe von Finanzproblemen trägt die Politik der vergangenen Jahre die Verantwortung.“

 

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